Jobs im Vertrieb - anspruchsvoll oder abwechslungsreich?

Ob im Möbelhaus, im Modegeschäft oder in der Bäckerei auf der anderen Straßenseite. Überall begegnen sie einem: Jobs im Vertrieb.
Ganz allgemein betrachtet haben Jobs, zu deren Aufgaben es gehört, anderen Menschen Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, einen eher schlechten Ruf. Möglicherweise bezieht sich diese grundsätzliche Meinung auch nur auf gewisse Branchen. Vielleicht auf Branchen, die es mit dem "Vertrieb" in den letzten Jahren zu Lasten der Kunden etwas zu ernst genommen haben. Diese Entwicklung war schädlich für das Image des Vertriebsjobs. Verbraucherschutz und der dank digitaler Medien sehr einfach gewordene Informationsfluss haben diese Situation inzwischen aber wieder verbessert.


Wenn man nämlich mal etwas genauer hinschaut, dann sind Jobs im Vertrieb aus unserer von Konsum getriebenen Gesellschaft heute gar nicht mehr wegzudenken. Oftmals wird der Mann, der am Kiosk seine Zeitungen verkauft oder die Frau an der Kinokasse, die mich abends über das Filmprogramm aufklärt, gar nicht als Arbeitnehmer im Vertrieb wahrgenommen. Aber dennoch sind sie es. Da reicht schon die Frage, ob zusätzlich zur Zeitung noch Lotto gespielt werden soll oder ob man zum Kinofilm die 3-D-Brille gleich mit erwerben möchte.
Ein ganz wesentlicher Unterschied bei Jobs im Vertrieb besteht darin, ob man aktiv oder passiv Produkte verkaufen muss. Der Unterschied besteht darin, dass ein aktiver Verkäufer auf seinen Kunden zugeht, ihn im Rahmen eines kurzweiligen Gesprächs nach seinen Wünschen fragt und darauf aufbauend dann aktiv Produktvorschläge unterbreitet. Und dies am besten unter Einbezug sogenannter Cross-Selling-Produkte. Das bedeutet, dass z. B. zum nachgefragten Herrenhemd im Optimalfall auch noch die passende Krawatte verkauft wird. Von Vorteil ist hier sicherlich, dass der Kunde auf die Erfahrung des Verkäufers in diesen Dingen zurückgreifen kann.


Ein passiver Verkäufer erfüllt hingegen die Wünsche der Kunden, die auf ihn zukommen. Er braucht keine Kunden zu akquirieren, also für sich zu gewinnen. Ein klassisches Beispiel ist hier die Bäckereifachverkäuferin. Hier ist es eher nicht üblich, dass man noch gefragt wird, ob man noch einen Nusskuchen mitnehmen möchte, wenn man nur ein Brot gekauft hat.
Wenn man überlegt, welcher Job im Vertrieb am besten zu einem passt, sollte man den Unterschied zwischen aktivem und passivem Vertriebsjob auf jeden Fall berücksichtigen. Denn nur, wenn man den tagtäglichen Umgang mit vielen verschiedenen Menschen mag und es für einen völlig normal ist, diesen Menschen (im Optimalfall mit gutem Gewissen) Produkte anzubieten, sollte man sich für einen Job als aktiver Verkäufer bewerben. Hierunter fallen zum Beispiel selbständige Versicherungskaufleute und oftmals auch Bankkaufleute. Wem aktiver Vertrieb liegt, der wird in der Regel auch mit einer höheren Vergütung rechnen können. Aber Geld allein macht einen Mitarbeiter im Vertrieb dauerhaft nicht glücklich - ein Job im Vertrieb ist, das sagen viele Arbeitnehmer, eine Herzenssache. Viele Unternehmen, wie EX Bauelemente UG bieten Jobs im Vertrieb, in denen man das Verkaufen lernen und sich weiterentwickeln kann.

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